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24. Juli 2011

Zahlungsmoral in Deutschland


Wer ein Inkassobüro betreibt, benötig dafür eine Genehmigung. In § 1 Abs. 1 Satz 1 RberG sind die gesetzlichen Bestimmungen zum Inkasso festgelegt. Wenn Ihr Kunde auf Ihre Bemühungen nicht reagiert und Sie bereits eine Mahnung verschickt haben, dann sind Sie berechtigt eine zertifizierte Inkassogesellschaft zu beauftragen, damit diese Ihre offenen Forderungen einzieht. Im Allgemeinen beschränken sich die Inkassounternehmen darauf, Ihre Außenstände einzutreiben. Nur wenige davon kaufen Ihnen die Forderungen ab. Moderne Inkassounternehmen betreiben ein innovatives Forderungsmanagement .

Sie können Ihnen, nach einer erfolgten Gesetzesänderung, nicht nur in außergerichtlichen, sondern auch bei gerichtlichen Mahnverfahren zur Seite stehen. Damit haben Sie als Unternehmer den Vorteil, dass alle Aktionen von einer Instanz gesteuert und abgewickelt werden. Meist reicht es jedoch schon, dass der Schuldner schon bei Erhalt des ersten Schreibens durch den Briefkopf des Inkassounternehmens seine offenen Rechnungen bezahlt.

Gerade Kunden, die gern offene Forderungen aussitzen, sind sich über die Konsequenzen, die das Nichteinhalten von Fristen nach sich zieht, im Klaren. Sollten Sie diese doch wieder erwarten in Kauf nehmen, dann wird auf rechtlicher Grundlage weiter gegen Sie vorgegangen.

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