Dauerhaft herrschende hohe Raumfeuchte, die nicht gleichmäßig durch entlüften abtransportiert wird kann schnell Schimmel und damit ungesundes Raumklima nach sich ziehen. Ernsthafte Erkrankungen können für die Bewohner die Folge sein.
Es sollte daher unbedingt darauf geachtet und sichergestellt werden, dass die Luftfeuchtigkeit bedarfsgerecht auf dem schnellsten Weg in Freie abgeführt wird. Kleinraumventilatoren der neuen Generation verfügen je nach technischer Ausstattung über eine ausgefeilte Feuchtesteuerung, die die bisher am Markt üblichen Vorgaben überflüssig macht.
Der Ventilator misst den Anstieg der relativen Raumfeuchte kontinuierlich und steuert den Betrieb entsprechend dem Feuchteaufkommen.
Bei Anstieg der relativen Luftfeuchte um mehr als 5 Prozent wird der Ventilator automatisch eingeschaltet und befördert die Luftfeuchte nach aussen. Die gemessene Raumfeuchtigkeit wird automatisch als Referenzwert gespeichert.
Sollte nun die Raumluft weiterhin mit Feuchtigkeit angereichert werden, schaltet der Ventilator die zweite Leistungsstufe zu. Erhöht sich der Feuchtewert nicht, läuft er weiter in der ersten Leistungsstufe. Sinkt die Feuchtigkeit unter den erfassten Referenzwert, geht der Ventilator in den Nachlaufbetrieb, bevor er wieder automatisch ausgeschaltet wird.
Lüfter mit Intelligenz ˆ Kleinraumventilatoren mit Feuchtemesser erkennen die Feuchte, welche zum Beispiel beim Dusch oder baden entsteht und führt sie selbsttätig zuverlässig ab. Bei wetterbedingtem Feuchteanstieg, wie beispielsweise einem Sommergewitter, bleibt der Lüfter hingegen inaktiv.
[Moiken J. | elektro-und-mehr.de]
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