Am 10. März 1927 wurde Paul Wunderlich in Berlin geboren.
Er war ein deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer.
Wunderlich lebte und arbeitete in seiner Geburtsstadt, aber auch in der Provence.Dort starb er am 6. Juni 2010 nach kurzer schwerer Krankheit
Paul Wunderlich besuchte in Eutin das Gymnasium.Nachdem er sein Abitur erlangt hatte, besuchte er an die Eutiner Schlosskunstschule .Von
1947 bis 1951 ging er zur Kunstschule nach Hamburg ,wo er unter anderem auch freie Graphik studierte.
Nach Beendigung des Studiums wurde er Lehrbeauftragter an der Hochschule für bildende Künste Hamburg für die Techniken der Radierung und Lithografie.
1951 und 1952 arbeitete er für Emil Nolde und Oskar Krokoschka.
Wunderlich erhielt 1955 ein Stipendium des Kulturkreises der Deutschen Industrie.
Paul Wunderlich entwickelte nach realistischen Anfängen einen sehr eigenwilligen Stil.In seinen Werken findet man unterschiedliche Kunstrichtungen, vor allem manieristische und surrealistische Tendenzen und Elemente des Jugendstils und des Art deco.
Sein Zyklus 20. Juli 1944, für den er den Deutschen Kunstpreis der Jugend 1960 erhielt, zeigt zerstückelte disproportionierte Körper in leerem Raum.
Besonders häufig stellte er sexuelle und erotische Themen in einer Mischung von Delikatesse und Morbidität dar.
1962 zog Wunderlich nach Paris und war in der Lage mit dem Verkauf seiner Lithografien seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.
Schon ein Jahr später zog es in wieder zurück nach Hamburg und er wurde Professor an der Hochschule für bildende Künste Hamburg.
Durch die Inspiration der Werke Salvador Dalis begann Wunderlich 1969 Skulpturen und Plastiken aus Bronze herzustellen.
Ab 1968 gestaltete er Plastiken seiner gemalten Objekte und Figuren.
Die Dürer-Motive erweckten ebenfalls 1970 sein Interesse und es entstand eine Serie , in der Wunderlich die Werke des Künstlers surrealistisch verfremdete. 1971 heiratete er die Fotografin Karin Sze’kessy und verwirklichte mit ihr gemeinsam einige Kunstprojekte.
Für seine Werke erhielt Paul Wunderlich zahlreiche Ehrungen.
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