Die derzeitige Weiterentwicklung der LED Lampen und die Praxistauglichkeit in der Zukunft
Die in den letzten Jahren immer mehr als Lichtquelle in das Bewusstsein der Otto-Normal-Verbraucher drängenden LEDs gehören zum Gebiet der sogenannten Halbleitertechnik in der Elektronik. LED steht dabei für Licht emittierende Diode. Es handelt sich also um einen Halbleiter, welcher in der Lage ist, Licht auszusenden, eben zu emittieren, was normalerweise kein Merkmal von Dioden ist.
Die Bezeichnung Diode stammt aus der griechischen Sprache und steht für Passage oder Weg. Die technisch so spannende Eigenschaft dieser Diode ist ihr Verhalten auf den ankommenden Strom, der gleichgerichtet durchgeleitet werden kann. Die Diode erlaubt den Stromfluss nur in eine Richtung. Man kann sich das Geschehen bei anderen Alltagsgeräten klar machen.
Ein ganz einfaches Beispiel ist ein Rückschlagventil, das recht oft bei Flüssigkeitsleitungen (z.B. Wasserleitungen) eingesetzt wird. Die Funktion des erwähnten Rückschlagventils ist dabei, den Rückfluss absolut zuverlässig unmöglich zu machen. Bei so einem Rückschlagventil kann dies durch unterschiedliche Varianten (z.B. Tellerrückschlagventil) unterbunden werden. Im Bereich der Halbleitertechnik sorgt analog die Diode dafür, dass der Strom ausschließlich in die eine Richtung fließen darf.
Auf diese Weise entsteht also der so genannte Gleichstrom, welcher für den Gebrauch vieler elektronischer Bauelemente, insbesondere sogenannter integrierter Schaltungen (Mikrochips) benötigt wird. LEDs reagieren interessanterweise auf den Stromfluss mit dem Aussenden von Licht, wobei es sich nicht nur um multispektrales Licht, sondern vielmehr auch um Infrarot – oder Ultraviolettwellen handeln kann.
Wegen ihrer nur sehr geringen Ausbeute an Licht wurden LEDs bisher oft für Betriebsleuchten in Anwendung gebracht. So gab es zum Beispiel Uhren mit LED-Anzeige. Für die Anzeige von Ziffern verwendet man dann je Feld 7 LEDs . Um aber auch Buchstaben und die Zahlen besser anzeigen zu können, wird die so bezeichnete Vierzehnsegmentanzeige eingebaut. Nicht so oft kommt hingegen die Sechszehnsegmentanzeige zur Anwendung. Hierbei wurden das obere sowie das untere Quersegment zusätzlich in Untersegmente unterteilt.
Erst die jüngsten Fortschritte sorgten für effiziente LED-Lampen , deren höhere Lichtausbeute Produktion als Leuchtmittel möglich werden lässt. Der Fortschritt ist jedenfalls noch lange nicht zu Ende, denn die Effizienz wird permanent weiter gesteigert. Ob das Maximum von 350 Lumen je Watt (aktuell höchstens circa zweihundertfünfzig lm; normale LED-Lampen im Verkauf kommen auf fünfzig bis einhundert lm) jemals erreicht werden wird und genutzt werden kann, steht noch in den Sternen.
[Autor: Tobias H. | led-vielfalt.eu]
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